Von Geschlecht zu Geschlecht. Roman in zwei Abtheilungen. Neue, von der verfasserin veranstaltete, revidirte Ausg.
Fanny Lewald
Kapitel 04

Viertes Capitel.
zgaul war noch nicht zu Betie gegangen, als seine Pflege-
eliern nach Hause lauen. Er stand am: ossennen Fensier und
sah in die Straße hinaus. Gegeniber in dem Gasthofe brannte
das Licht in vielen Fensiern; aber es war nicht das vornehmste
HHoiel, das lag mchr zur Seite, und sein Vaier lonnie doch
nur in dem vornehmsten Gasthofe wohnen, der immer noch
lange nicht so schön und prächtig war, als Schlos; Nichten
milten in dem großen Parke.
Schloß Richten lebte in den glänzendsten Farben in dem
Geiste des Knaben. Alles, was er Großes und Erhabenes von
den Prachibauten der verschiedensten Zeiten gehört, Alles, was
er den Schilderungen der Märchenwelt entlehnt, das halte seine
lebhafte Phantasie allmählich auf Schlos; Nichten übertragen.
.a älter er geworden war, um so fester hatte sich in ihm das
N,
Verlangen ausgebildet, dieses Jeal seiner Gedanlen wiederzu-
sehen und. wie er das in mannigfachen Erzählungen gelesen,
einst von seinem Vater in seinem Vaterhause aufgenommen zu
werden. Seine ganze Entwicklung war auf dieses eine Ziel
gerichtet. Und nicht wie der verlorene Sohn in der Bibel,
nicht als ein Betiler, als ein Hülfesuchender wollte er vor seines
Vaters Thütre treten. Gut und brav und gechrt wollte er sein,
so gut, so brav, so geehrt, daß seine arme Mutter noch im
Grabe stolz auf ihn sein durfte, daß er Lob und Liebe von des

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Vaters Munde hören mußte, wie sie Seba, dec er diese ganze
Sinnesrichtung dankte, stets von ihren Elter zu Theil ward.
Wie kam es aber, daß sein Vater ihn nicht suchte? Er
hatte ihn ja so oft auuf seinen Knieen geschaukelt, als Paul
noch ein Kind gewesen war und niemal daran gedacht hatte,
daß es etwvas Schönes sei, geliebt zu werden. Und damals
hatte er seine Mutter noch gehabt! Weßhalb liebie sein Vater
ihn jezt nicht mehr, da er keine Mutter mehr hatie, die ihn
an ihr Herz schlos;, da er wuste, wie elend seine Mutter um-
gekommen war, und da ihn ausßer Seba Niemand liebte? Alle
Eltern liebten ihre Kinder; alle Vter hakienn ihre Kinder bei
sich; alle Väter freuten sich an ihren Kindern! Warum freute
sein Vater sich nicht an ihm? Was hatte er verschuldet, das
sein Vater ihn nichi lieble, das; er ihn nicht sehen mochie, da
er doch in seiner Nähe weilte?
Seit Jahren hatte er darüber nachgesonnen, ohne daß er
sich die Sache zu erklären gewußt z. te, aber sie drückte ihn
.s
nur desto schwerer. E ängstigte ihn, wenn seine Kameraden
sich nach seiner Heimath, nach seinen Eltern, nach seinen Aus-
sichten erkundigten, und gerade ihn, so meinte er, gingen sie
immer mit solchen Fragen an. Er mochte nicht sagen, seine
Mutter habe sich ertränkt, er mochte es Niemanden wissen lassen,
daß sein Vater sich um ihn nicht kimmere, und Kinder verstehen
es noch nicht, jene halben Autvorten zu geben, mit denen Er-
wachsene sich vor einer ihnen unangenehmen Zumuthung z
schizen wissen. Aber eben die Befangenheit, die Verlegenheit,
welche er nicht verbergen konnte, reizte die grausame Neugier
seiner Genossen, weil sie ihnen ein ungewohntes Schauspiel
bot; und Kinder sind wie die Fliegen, die sich stets auf wunde
Stellen sezen.
Den ganzen Abend hatte er so am Fenster gestanden und
in die Straße geschaut. Einstmals hatte die Mutter ihm be-

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fohlen: Zähle die Fenster des Schlosses! Heute hatte er die
Fenster der beiden Gasthöfe gezählt und zugesehen, wie die
Lichter hinter denselben kamen und verschwanden, und sich ge-
fragt und wieder gefragt: Wo mag denn meines Vaters Zimmer
sein? Wo mögen denn wohl die glicklichen Kinder schlafen,
welche die Rehe hinter dem Gitter füttern und die hinter den
goldenen Scheiben des schönen Schlosses wohnen?
Eine große Traurigkeit halte ihn dabei überfallen. Er
mochte nicht essen und mochte auch kein Licht haben. Was sollte
er auf der Well, in der er nicht Ellern, nichi Geschwisier hakie,
in der Niemand nach ihm fragie? Wohin er seine Gedaulen
wendete, es freute, es reizte ihn nichts. Wozu sollle er lernen,
wozu sich auszeichnen? Wer kümmerie sich um ihn? Was kam
darauf an, ob etwas aus ihm wurde?- Er hätte gern weinen
mögen, hätte er's nur gelonnt. Die Augen waren ihm so
müde und so schwer wie das Herz, er konnte sie kaum erheben,
sie sanken ihm immer wieder nieder, als hätte er etwas Böses
gethan und dürfe sie nicht aufschlagen.
Es that ihm wehe, als plözlich der helle Lichischein ihn
berührte, als die Kricgsräthin in das Zimmer trat und ihn
fragte, weßhalb er hier im Dunkeln size. Aber er hatie es
nicht nöthig sich zu entschuldigen, denn sie nante es gut, das
er noch wach sei, nahm ihren Hut und Shawl ab, zog ihre
langen Handschuhe aus und sezte sich dann dem Lichte gegenüber
auf das Sopha. Ihr Hals und ihre Wangen sahen von der
Erhitzung des Tages noch ganz roth aus. Sie hatte die ent-
blößten Arme über einander geschlagen und sich weit nach hinten
gelehnt. Das that sie immer, wenn sie mit dem Kriegsrathe
oder mit Paul zu schelten gedachte. Es ließ auch nicht lange
auf sich warten.
Paul! rief sie ihn mit ihrer trockenen Stimme an, die
immer hart klang, wenn sie dieselbe nicht geflissentlich und

= F,ß--
schmeichelnd sänftigte. Komm einmal her, Pa l, ich habe noch
mit Dir zu sprechen!
Eine unbestimmte Ahnung durchziterte ihn, und mit einer
Bangigkeit, wie er sie nie zuvor empfunde, fragte er, ihren
Mittheilungen voraneilend: Von meinem Vater?
Wie kommst Du darauf? rief sie vorwurfsvoll, obschon
seine Lebhaftigkeit ihr die Mihe einer Einleitung ersparte und
ihr also recht erwünscht war.
Mein Vater ist ja hier, sagte er schiichtern.
Dein Vater, Dein Vaier! wiederholie sie im Tone des
Tadels; hal er Dir gesagl, das: er danach verlangi, Dein Vaier
zu sei? Hai er Dir gesagt, das: Du sein Sohn bist?
Paul sah die Kriegsräihin erschrocken an; er verstand nicht,
was sie meinte.
Hat der Herr Baron von Arten oder haben wir es Dir
jemals gesagt. das: Du seig Sohn bist?
Nein, versetzte er leise, den jedes Wort. das die Kriegs-
räthin zu ihm sprach, schmerzte ihn mehr als ein Schlag.
Woher bildest Dn es Dir denn ein? Woher kommst Du
auf den Einfall?
Meine Mutter hat es mir gesagt, entgegnete er gepreßt.
Ach, Deine Mutter! rief die Kriegsräthin; Deine Mutter
hätte auch etwas Klügeres und Besseres thun können, als Dr
solche Dinge in den Kopf zu setzen; sie wuste ja am besten,
wie es mit Dir stand!
Der Knabe regte sich nicht, aber seine Mienen drückten
eine solche Angst aus, daß der Kriegsräthin bange davor wurde,
und mit dem Gedanken, daß sie ein Ende machen und allen
ar
horheiten ihres Pflegesohnes vorbeugen müsse, sagte sie schnell
und fest: Ist es Dir denn noch niemals aufgefallen, daß Deine
Mutter keine Baronin war und nicht in dem Schlosse bei
Deinem Vater wohnte?
F. Le wald, Von Geschlechht zu Geschlecht. ll.

== I -
Er autwortete ihr nicht. Siehst Du also, fuhr sie fort,
wie gedankenlos Du immer bist! Wenn Du es Dir nur ein
wenig hättest überlegen wollen, wirdest D. Dir Alles selber -
wis
haben sagen können! Deine Mutter war ja gar nicht die Frau
des Herrn Barons, war nur von niederem Stande, ein Bauer-
mädchen oder so etwas, und gar nicht mit dem Herrn Baron
getraut! Das ist aber eine Simnde und eine Schande, und
darum hat der Herr Baron Dich fortgegeben! Er mochte Dich
nicht bei sich haben und wollte Dich auch nicht an einem Orte
lassen, an welchem alle Weli es wuusste, wo Du herstammlesl,
und wo Dir Deine Geburt lebenslang zur Schande gereichen
muszle! Wad willsl Duu also von dem Herrn Baron?
Sie hätie noch lange so fortsprechen können, ohne das; der
fassungslose Knabe sie unierbrochen, sie häile ihn noch ofmals
fragen können, ohne das: er ihr geantwwortet haben würde. Er
hörte Alles, als klinge es aus weiter, weiter Ferne dumpf und
unverständlich zu ihm herüber, und doch traf ihn Alles bis
ins Herz. Es war ihm, als höbe man ihn von dem Boden
empor, auf dem er stehe, und drehe ihn in der Luuft umher,
und in aller seiner Pein hatte er doch den Drang, sich von
den Qualen zu befreien, die man ihn erdulden lies, sich loszu-
reißen, fortzulaufen, die Hand zum Schlage zu erheben und
dem Zorne, der beängstigenden Scham und der Verzweiflung
Luft zu machen, die ihn fast erstickten, die ihn lähmten. Finmal
in seinem Leben war ihm eben so, beinahe eben so zu Muthe
gewesen: auf dem Balle, bei welchem der Graf Berka von dem
Freiherrn von Arten gesprochen hatte, und wo ihm eingefallen
war, was seine Mutter ihm gesagt hatte; aber die Pein, welche
er jetzt eben litt, war weit größer, war noch weit schwerer!
Er konnte sie nicht fassen, obschon er sie ertrug.
Nun, Paul, sagte die Kriegsräthin endlich mit milderem
Tone, da sein starres Schweigen ihr lästig ward, nun weißt

=- , F F --==-
=uu, woran Du bist, und Du bist alt und klug geng, duß
man es Dir sagen konnte. Du bist uuur ein uuhelicher Sohn
des Herrn Barons, und er braucht sich, wemn Du eingesegnet
bst, gu uicht weiter um Dich zu kümmern. Sei also ordentlih
und vernüuftig, und beweise ihm durch Deinen Gehorsam, daß
=u die grosten Wohlthaten, die er Dir gethan hat, verdienst.
Er häiie gar nicht nöthig gehabt, =ch hier als unsern Sohn
erziehen zu lassen; aber wenn Du ihm gehorchst, wenn Du ihn
nicht ohne seine Erlabnis; an Dich erinnerst, wird er gewis:
seine Hand nicht von =-r abwenden. Ds will sehen., was ic
N,
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i- =-ch bei ihm zuu erwirken und ob ich es nicht vielleicht fin:
s= ed;
= -ch durchzuusezen vermag, daß wir Dich an Kinndesstatt an-
eh,
nehmen, das: =. immer bei uus bleiben und daß Du doch auf
r,s
diese Weise einenn Namen bekommen kannst, mit dem Du Dich
in der Welt und. vor den Leuien sehen lassen darfst! Und nun
geh., und schlafe Dich aus, uun sei vernünftia!
er
Nein, uein! rief der Knabe so laut und plözlich, daß die
Kriegsräihin davor zusamienschreckte.
wu willst nicht gehen? fragte sie und nahm ihn bei
der Hand.
Er zog seine Hand aus der ihrigen. Ich will keinen an-
deren Namen haben, ich will meinen Namen behalten, -« - -
sF s-:ss
Paul Mannert heißen und nicht anderö!
Die Kriegsräthin schittelte ärgerlich das Haupt und schob
ihn fort. Heise, wie De wil.., sagte sie, und geh' z - -- -
a
s N,s :
Das aber bitte ich mir aus, daß D.. keine Dumnheit machst
ds
und Dir uicht etwa beikommen=g den Herrn Baron be-
1ss
lästigen zu gehen!
Sie nahu dad Licht und
im Dunkeln z==-, aber das
e»-Gs,s
war ihm nicht undurchdringlich
Kammer, warf sich in seinen
verließ ihn; Paul blieb allein
=-==-el genügte ihm nicht, es
aeeK
geng. Er eilte fort in seine
Kleidern auf sein Lager und
z ?

- ZZ-
hüllte das Gesicht in die Kissen. Er wollte nichts sehen, nichts
hören, es sollte ihn auch Niemand sehen, Niemand etwas von
ihm hören.
Sterben, sterben, ich will sterben! rief es immer in seinem
armen, jungen Herzen, und die biltere Scham brannte in seinem
Gehirn, daß die Thränen ihm davon versiegten.
Sünde und Schande, hatie die Kriegsräthin gesagt. Sünde
und Schande! sagte er sich immerfort, hörte er es immerfort
um sich erklingen. Sinde und Schande waren es gewesen, die
seine Mutter in den Tod getrieben hatten! Eine Sünde war
es, daß er auf der Welt war, die Schande heftete sich an ihn,
und ihr lonnte er nicht enifliehen !-- N wuste er, wesßhalb
seine Kameraden ihn imuner um seine Eliern sragien, warum
sie immer wissen wollten, wo er zu Hause sei. Sie hatten alle
Mütter, die getraut mit ihren Mänern waren, sie haiten alle
Väter, die sich ihrer nicht zu schämen brauchten, sie hatien ein
Vaterhaus, in das sie hineingehörien. Er hatie nichts, nicht
Vater, nicht Mutter und nicht Heimath ! Nichts war sein eigen
als die Schande, die mit ihm geboren war; und nicht einmal
seinen Namen wollte man ihm lassen, auch seinen Namen wollte
die Kriegsräthin ihm nehmen, die ihn so gemartert hatte, daß
er auch in seiner Herzensangst nicht mehr weinen konte! Das
war es gewesen, was ihn zum Aufschreien gezwunngen, das war
es gewesen, weßhalb er so ängstlich sein Nein, Nein! gerufen.
Sein Name war das Einzige, das ihm gehörte. Er hatte nicht?,
nichts auf der Welt, als diesen seinen Namen, den sollte man
ihm nicht nehmen, nur den Namen nicht!
Er schlug die Hände iüber dem Kopfe zusammen und weinte
endlich bitterlich. Aber schmerzlich, wie die Thränen ihm ent-
auollen, befreiten sie ihn dennoch von der dumpfen, erdrückenden
Angst, die auf ihm gelegen hatte, und er konnte wieder etwas

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Anderes denken, als die Worte Sünde und Schande, obschon
seine Gedanken aus derselben Wurzel stammten.
Er sagte sich, daß jetzt Alles anders sei, anders werden
misse. E kam ihm vor, als sei der gesirige Tag schon lange,
lange vergangen, so lange vergangen, wie die Zeit, in der er
als lleines Kind mit der Multer vor dem Schlosse gestanden
hgtte; dent gestern war er ja auch noch ein Kind gewesen,
id jetzt war er -das nicht mehr. , nein, nicht mehr!
Er seufzte, als er sich dies sagte, uno hätte doch nicht zu
- erklären vermocht, was in ihm vorgegangen sei. Er wußte nicht,
daß er kein Kind mehr sei, weil das Leben ihn also zu seufzen
gelehrt, weil der Schleier plözlich vor ihm zerrissen worden
war, der die Kinidheit von dem Leben allreunl, und weil an
dessen Schwelle die kalte Unerbittlichkeit der Welt mit ihren
Gefährten, dem Kummer und dem Schmterze, vor ihm ge-
standen hatten.
Er konle nicht schlafen. Wirre Vorstellungen trieben sich
in seinem Kopfe umher, daß der Kopf ihn schmerzte und die
Unruhe ihn nicht rasten ließ. Die Finsterniß, welche er erst
gesucht hatte, fing ihn zu ängstigen an, aber das frühe Tages-
licht minderte den Zustand nicht, bis er endlich, als die Sonne
schon drüiben an denn Dachfenstern des Nachbarhauses golden
wieder zu scheinen anfing, müde und frierend einschlief.
Gegen die Gewohnheit musßte man ihn mehrmals wecken.
Die Magd, welcher dies oblag und die ihm sein Frihstick gab,
sagte ihm, er möge, ehe er zur Schule gehe, noch bei Mamsell
Seba vorsprechen. Er hörte es, aber heute mochte er nicht zu
Seba gehen. Sie wußte es ja auch!
Auf der Straße traf er wie immer mit einigen von seinen
Kameraden zusammen; das war ihm unlieb. Er achtete nicht
auf ihve Unterhaltungen, er konnte auch in der Schule sich nicht
zwingen, dem Unterrichte zu folgen. Man kannte ihn nicht

--- ZF--
wieder. Lehrer und Schiler fragten ihn, ob er krank und
weßhalb er so traurig sei. Er versicherte, daß ihm nichts fehle.
Er wollte auch gern lachen und munter sein wie sonst; aber
es wollte ihm nicht gelingen. Es freute ihn nichts. Was sollte
er auuch hören, was sollte er sehen, was kümmerte ihn denn
auf der Welt, als die eine verzweiflungsvolle Frage: wissen sie
es denn, wer weiß es denn?- Es wurde ihm ärger und
ärger zu Siine, es zerris: ihhi fast das Herz, denn er haite e
mit einem Male an sich selbst erfahren, was Unglück sei und
wie es schmerze.
Aber während der arme Paul also die erste sehwere Lust
des Lebens auf sich wuchten fühlte - und jungen, ungewohnlen
Schultern fällt sie zehnfach schwerer, als wir es ermessen ---
rühmte sich die Kriegsräthin gegen ihren Mann, dasß sie es
vorgezogen habe, sicher zu gehen, weil sie es nicht liebe, sich in
wichtigen Angelegenheiten auf freude Einsicht und Gewandkheit
zu verlassen. Da sie zufällig Paul gestern noch am Fenster
gefunden, habe sie ihm lieber gleich gesagt, was er früher oder
später doch erfahren müüssen, und sie habe es ihm kurz und
rund heraus gesagt, denn das Vertuschen und Verweichlichen
könne sie nicht leiden; der Mensch müsse bei Zeiten daran ge-
wöhnt werden, die nackte Wahrheit zu ertragen.
Und wie hat Paul die Mittheilungen aufgenommen ? fragte
der Kriegsrakh mit sichtlicher Besorgnis.
Wie soll er sie aufgenommen haben, entgegnete die Frau,
Du kennst ihn ja! Er machte die großen Augen noch weit
größer auf und starrte mich an, wie das seine Art ist, hinter
der Du und die Flies'sche Familie Gott weiß welche Eigen-
schaften verborgen glaubt, und die mir von jeher einfältig und
frech erschienen ist. Den Schlaf hat es ihm nicht geraubt, dennn
man hat ihn kaum erwecken können.
Der riegöralh gab sich damil wie jezl lsberhausl mii
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;- allem Nebrigen zufrieden; aber er ging dennoch zu=udame
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z Flies, ehe er sich in sein Bureau verfügte, um sie zu benach-
z richtigen, daß seine Frau mit Paul gesprcchen habe und daß
Seba es also nicht zu thun brauuche, wenn der Knabe dies
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, nicht selbst veranlasse. Denn, sagte er, meine Frau glaubt
-- das zwar nicht, aber ich weiß, der Jnge ha! Ehrgefihl und
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, Herz, es wird ihn wnrmnen und er wird's nicht leicht verwinden.
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