Die Erlöserin.
Fanny Lewald
Kapitel 06

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Hechstes Gapites
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Als Hulda dem Amtmanne von ihrem Vorhaben
die erste Kunde gegeben, hatte sie mit Scheu daran
gedacht, wie er die Nachricht aufnehmän und ob er
versuchen und was er versuchen werde, sie, von ihrem
neuen Wege zurüczubringen.' Sie war daher be-
troffen, als statt der Antwort ihres Vormundes, ein
Brief des jungen Pastors in ihre Hände kam. Aber
seine bittenden Ermahnungen, seine nicht zu werber-
gende zärtliche Sorge für ihr Heil, wie er es nannnte
und verstand, thaten ihr nur wehe, ohne einen be-
stimmenden Eindruck auf sie zu machen. Sie hatte
sich das Mlles selher wohl gesagt, als der Reiz des
neuen Lebens, das sich vor ihr aufthat, sie noch nicht
gefangengenommen hatte.- Jetzt war das überwunden.
Sie dachte mit flüchtiger Rührung des dahein-
gebliebenen Freundes, sie beklagte ihn, weil er sie ohne
Hoffnung liebte, aber es freute sie, daß mur sein Brief
sie noch erreichen konnte, daß sie ihm selber nicht mehr
zu begegnen brauchte. Sie mochte nicht mehr rück-
wärts blicken, rückwärts denken; sie sah nur vorwärts

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auf das Ziel, das in verlockender Nähe immer deut-
- licher und -bestimmter vor ihrem Auge aufzuleuchten
- anfing.
,Eine neue Weiberlaune,'! hatte der Direktor es
- gengnnt, ls Feodora sich gleich bei dem ersten Be-
gegnen mit Hulda zu deren Beschüzerin gufgeworfen
.- -, hatte. Indeß zum Erstaunen aller Anderen war diese
J aune nachhaltig geworden, und ohne daß man sich's
-- erklären konnte, wie sie darauf hatte verfallen mögen,
hatte Feodora sich von dem Direktor die Zusage
- machen lassen, daß er es ihr ausschließlich awvertrauen
wolle, Hulda für ihr erstes Auftreten zu schulen. Auch
die Wahl. des Stückes hatte sie treffen zu dürfen ver-
langt, je nachdem sich Hulda's Anlagen entfalten wür-
den, und er hatte ihr dies Alles endlich nachgegeben,
-' denn er war sicher, daß ihre Klugheit wie ihre Eitel-
keit sie davor bewahren würden, Etwas zu unternehmen,
was die große Vorliebe und das Zutrauen beeinträch-
tigen konnte, mit denen sie von dem Publikum aus-
- auch in diesem Falle für ihre schöne Schülerin.
- Feodora hatte es sowohl in ihrer Künstlerlauf-
bahn alsim? geselligen Leben stets erfahren, wie zu
früh oder zu lebhaft gespendetes Lob die Erwartungen.
der Menschen überspannt, so daß danach das Beste
-
und däs -Schönste ihren phantastischen Vorstellungen.
nicht genug thut; und sie wußte ebenso, wie eifrig die-
- Neugier wird, die zu befriedigen man zögert. Sie
, wies deshalb ihre neue Schülerin, obschon es dessen
kaum bedurfte, ausdrücklich an, sich ausschließlich an

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gezeichnet wurde. Diese Klugheit bewährte sich denn:

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ihre Aibeit zu halten, den Verkehr mit ihren künftigen
Kollegen für das Erste noch zu meiden und sich auch
in der TheaterLoge nicht umnöthig in Seene zu setzen.
Selbst Feodoxens künftiger Gatte und ihre nächsten
Freunde sahen und sprachen Hulda nur in flüchtigem
Begegnen, und wo sie sich über deren Fähigkeiten äußerte,
geschah es stets mit vorsichtiger Gemessenheit. Aber
gerade dadurch erreichte sie ihten Zweck. Man wurde
neugierig auf Hulda, man fragte sich' in den Coulissen
und bald auch unter den Theaterfreunden,: was Feodora
mit diesem geheimnißvollen Thun beabsichtige, und
kam endlich zu dem Schlusse, daß sie irgend Etwas
im Schilde führe, womit sie bei ihrem Abgange von
der Bühne es noch auf einen besonderen Effekt an-
lege; und darin täuschte man sich nicht.-- -
Feodore war Schauspielerin mit Leib und Seele.
Komödie zu spielen, war ihr so sehr ein Bedürfniß,
daß sie sogar sich selbst in ihren jeweiligen Stimmungen
und Launen, wie in einer darzustellenden Rolle, künst-
lerisch zur Erscheinung zu bringen wußte, und ihr
Freund, der Doktor; hatke nicht Unrecht,' wenn er be-
hauptete: fie empfinde in Wahrheit nur die Leiden-
schaften, die sie spiele; und Ernst. sei es ihr nur mit
jenen Dingen, die sie im Scherze von sich aussage. -
Niemand wußte, was es bedeuten solle, daß sie
sich der jungen schönen Schauspielerin- so eifrig ait-
nahm, daß sie geflissentlich die Alternde -spielte; denn
man hatte sie niemals angeregter und reizender, frischer
und jugendlicher,- zufriedener: und selbstgewisser ge-
sehen als in diesem Winters niemals hatte sie mit so

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- - Ihr Kontrakt ging mit dem Jahre zu Ende, und
man wußte seit Monaten, daß sie in der Rolle der
stein's Tod ihr Gastspiel angetreten hatte, auch zum
- letztenmale' vor dem Publikum erscheinen wolle, um es
darzuthun, wie sie an Jugendfrische noch dieselbe sei,
während sie an künstlerischer Kraft gewonnen habe.
-' Der Tag dieses lezten Auftretens kam denn nun
Direktion hatte es- für den' Abend auf eine Abschieds-
feierlichkeit angelegt, wie Feodorens Hingebung an ihre
Kunst und an das Institut sie vollauf verdiente. Die
sich,: man konnte nicht einmal sagen' durch wen, auf
, det»Bühne die Rachricht verbreitete, Feodora habe für
dey heutigenAbend eine Neberraschung für das Publikum-
ini Sinne.. Arfangs lachte man darüber, denn es

-
Bühne'nahe wwar.
Pröbe für den Abend hatte bereits hegonnen, als
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hingegeben gls jezt, da ihr leztes Erscheinen auf der
Thekla,' mit welcher sie hier vor Jahren in Wallen-
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unausgesetztem Eifer sich ihren theatralischen Stüdien
hexan, alle ßlätze waren im voräus bestellt, denn die
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-war -Alles' mit der nöthigen Genauigkeit für die kleine
- Scene vorbereitet, in welcher nach Beendigung des
- Trguerspieles der- Scheidenden: von ihren Kollegen ein.
Lorbeerkranz und das Gedicht überreicht werden sollten,
das der Doktor. gemacht und das Lelio zu sprechen
übernommen hatte, und es blieb innerhalb dieses festen
Rahmens nicht wohl Raum für ein freiwilliges Unter-
nehmen von Seite der Gefeierten.! Als es dann aber
verlautete, daß der Direktor, Lelio und der Regisseur
in den letzten Tagen mehrfach bei Feodoren gewesen

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wären, daß sie am verwichenen Abende mit Van der
Vließ, mit Herrn von Hochbrecht und dem Doktor
bei ihr gegessen hätten, daß sie danach, Hulda habe
spielen lassen, und daß die säämimnutlichen Anwesenden
höchlich von der Leistung desjungen Mädchens be-
friedigt worden seien, da wurde man- über Feodorens
Vorhaben unruhig, und auf dasselbe neugierig ge-
spannt. Zuneigung und Abneigung machten sich
in günstigen Erwartungen und übelwollenden Bemer-
kungen in aller Freiheit Luft. --
Man erging sich darüber in Vermuthungen, ob
es auf eine Entgegnung von Seiten Feodorens, auf
einen Dank für ihre Kollsgen und für das Publikum,
oder worauf sonst immer abgesehen sei. Die Einen
meinten spottend, fie werde wohl als Erato oder als
Melpomene erscheinen, wenn die Scene. vor sich gehe;
die Anderen, es werde eines der Schiffe des Hauses
Van der Vließ im Hintergrunde- herangeschwommen
kommen, um ihr Potosis. Schäze symbolisch zu Füßen
zu legen und sie als Königin von Golkonda fortzu-
führen. Man lachte, man scherzte, und während man
unter allen diesen Scherzen von Lelio ünd den beiden
Eingeweihten zu erfahren strebte, wer der künftigen
Schauspielerin denn in ihren gestrigen Versuchen zur
Seite gestanden habe, kam es heraus, daß Hulda nicht,
wie es zuerst im Plane. des Direktors gelegen hatte,
als Käthchen von Heilbronn, sondern als Emrilia Ga-
lotti, als Louise Miller und danach als Thekla de-
bütiren werde.

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- , Und das erfahre ich erst jetzt! Ich, die doch mit.
ihr zu spielen haben wird!? rief die Delmar, zu deren
Lieblingsrollen die Orsina und die Lady Milfort ge-
hörten; und in der Aufregung sich heftig an den Direktor
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wendend, erklärte sie; daß sie nicht gewillt sei, sich wwie
das Publikum Neberraschungen gefallen zu lassen, deren
- Kosten sie zu tragen habe; wenn die Versuche der mit
so.!beispielloser Wichtigkeit - behandelten: Anfängerin,
eben wie Versuche von Anfängern kläglich ausfallen
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sollten. Sich in ihren vorzüglichsten Leistungenr durch
fremde Unzulänglichkeit behindern zu lassen, dazu werde
fie sich in keinem Falle hergeben.
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N-. .,Ngun denn! So muuß ich Rath schaffen und
Jemanden finden, der sich dazu hergiebt!! entgegnete
der Direktor mit der Ruhe und Gelassenheit, welche
er gegenüber den Aufallungen. der Reizbaren meist
zu bewahren pflegte, und vor denen die Heftigkeit der
- Delmar dann auch zur Besinnung kam. Aber es lag
heute -ein Etwas in seinem Tone, es ging ein Lächeln
düxch-sein Gesicht, die ihr unheimlich und unheilkündend.
- däuchten, und die siegesgewwisse Heiterkeit, mit welcher

- Feodore auftrat, steigerte- ihre Sorgen, daß sie nicht
wußte, ß wasssie thun sollte - Ein paarmal, war sie
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-nahe däran, Feodore: zur Rede zu stellen, aber sie stand
dann- wieder davon ab, weil sie derselben die Ehre,
- nicht gönnen wollte, sie irgendwie beunruhigt zu haben;-
und wenn dann inzwischen die Erinnerung an die-
Feindschaft sie überwältigte, welche die beiden Frauen
gegen einander hegten, seit Feodore den einzigen Mann
von der Delmar entfernt, den sie wirklich geliebt hatte,


so tröstete sie sich mit den Gedanken, daß Feodore
heute doch zum letztenmale neben ihr auf den Bret-
tern stehe, und daß aller Reichthum dieselbe nicht
werde schadlos halten können für die Entbehrung des
Glückes, sich als die gefeierteSchauspielerin von demBei-
falleeinesbegeistertenAuditoriumsgetragenzu empfinden.
Die Probe verlief indessen mit gewohnter Regel-
mäßigkeit. Die beiden Frauen gingen mit der alten
erheuchelten Gleichgiltigkeit an einander vorüber. Die
Delmar verrieth gegen Feodore nicht, wie sehr sie sich
gekränkt fand, aber sie verlor ihre Feindin nicht eine
Minute aus den Augen, und erst im Fortgehen, als
sie unter der Halle auf: Feodoren und Lelio traf, trat
sie in ihrer herrischen Weise rasch an sie heran und
sagte: ,Wenn Sie wieder einmal Plane entwerfen,
ohne mich dabei zu Rath zu ziehen, so bitte ich Sie,
wenigstens nicht darauf zu rechnen, daß ich mich für
dieselben brauchen lasse.- Ich bin nicht gesonnen, mich
zum Opfer zu bringen für die neue Göttin, -die Sie
dem Publikum vorzuführen denken. -In solchen Ko-
mödien spiele ich nicht mit.? . -
,Nicht?! entgegnete Feddore mit einem Tone,
als überrasche sie die- Delmar- sehr unangenehm.
,Wirklich nicht? Ach, das thut mir leid. Aber was -
ist da zu machen?= Sie wissen es, ich interessire
mich für das liebe Mädchen schon um Gabrielens
willen, die uns dasselbe hiehergesendet hat. Rath ge-
schafft muß also werden, und schlimmsten Falles,! sie
besann sich einen Augenblick, dann sagte sie, als käme

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ihr soeben, ein glücklicher Gedanke, ,nun, schlimmsten -
Falles mnuuß ich dann mit Hulda spielen.? -
,Sie? rief die Delinar höhnisch, ,meine Rollen?
Und nach Ihrem feierlichen Abggng von der Bühne?
Vielleicht als Madame Van der Vließ?
: Feodore sah sie mit dem sanften Ausdruck ruhiger
Vörnehmheit an, der sie in vielen ihrer. Rollen so
vortrefflich. kleidete, und meinte: ,Sie scheinen das
,für so unmöglich zu halten, daß Sie mich dazu ver-
führen-könnten, den Versuch zu wagen. Fordern Sie
niich nicht so dreist heraus. Sie wissen, ich bin ehr- -
geizig und eitel, und das Neue, das Originelle reizen
I mich!k. und. sich anmuthig mit leichtem Gruße vernei-
-
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gendg perließ-sie in' Lelio's Begleitung das Theater.
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- Die Delmar blickte ihnen sprachlos nach. Sie
kannte dieses Lächeln Feodorens, sie kannte die kalte
Entschlosseiheit, welche sich bei ihr hinter dieser Art
von Freundlichkeit verbarg, und der Gedanke, daß sie
es in ihrerHand habe, das heutige letzte Auftreten und
die; feierliche - Entlassung Feodorens unmöglich zu -
machen, zuckte in ihr auf. Aber das Publikum erwar-
tete' etwas -Besonderes für diesen Abend, es liebte
Feodören, und die Delmar, die bei der Bühne blieb,
-durfte - die üble Laune Derjenigen nicht gegen sich
erregen, auf deren Gunst und Beifall jie angewiesen
war. Sie mußte heute spielen,. und weil. sie es mußte,
wollte sie es darthun, wwas sie vermöge und was sie
für die Bühne werth sei.
-' Das Theater war am Abend bis in die-letzten
Plätze von dem gewähltesten Publikum der Stadt be-

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setzt, die Darstellung eine der vollendetsten, der bei-
gewohnt zu haben man -Hich erinnerte. Man war ein-
stimmig darüber, daß eine- solche Vereinigung von
frischen Kräften und ein so sicheres Zusanminüenspielen,
selbst in den königlichen Theatern der Hauptstadt kaum
mehr zu finden wäre. Die Frauen beklagten es, daß
Feodore von der Bühne. scheide, wo sie doch ganz an-
ders an ihrem Platze gewesen sei, als künftig in der
Gesellschaft, die immerhin Zeit. gebrauchen' würde, ihre
ctheatralische Vergangenheit und ihren freien Liebesver-
kehr mit Van der Vließ zu vergessen. Die Männer
hingegen fanden es sehr natürlich, daß derselbe für
sich allein die Frau besizen wolle, deren öffentliche
Bewunderung er bisher mit Anderen theilen mußte,
und die warme Sympathie, von welcher Feodgre sich
heute mehr als je getragen fühlte, gab ihrem Spiele
eine Begeisterung und Kraft; die auf alle ihre Mit-
spieleri zurückwirkte, so daß von Akt zu Akt der Bei-
fall sich steigerte, und der Direktor wie. die Schau-
spieler Feodorens Austritt. aus ihrem Verbande in der
That als einen schwer zu ersetzenden Verlust empfin-
den mußten.
Als der Vorhang gefallen war und sich dann
nach längerer Pause wieder hob, eine Garten»Dekoration
enthüllend, in welcher das ganze Personal des Theaters
in bürgerlicher Kleidung aufgestellt war, führte der
Direktor Feodore in den Kreis. Die rhythmnische An-
sprache Lelio's, die Neberreichung des Kranzes gingen
in üblicher Weise vor sich. Feodorens natürliches Ge-
rührtsein und die schöne Weise,' in welcher, sie es

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allseitiger Beifall umrauschte die Künstlerin. Man
warf ihr Kränze und Blumen von allen Seiten zu,
daß sie Mühe hatte, sie zu sammeln und mit ihrem
grüßenden Verneigen für die Gunst zu danken, die
man ihr bezeigte. Mit einemmale aber, als des Bei-
falls gar kein Ende wurde, trat sie, hoch empor-
- gerichtet, mitten in die Seene, und die Hände bittend
erhoben, um Gehör zu fordern, sprach sie es aus, wie
kreise falle,i dessen. Gunst sie über das Verdienst geehrt
habe- und demein. Zeichen ihrer Dankbarkeit zu geben

-
-ihr ein Bedürfniß sei. Sie: habe also, in der Vor-

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kundgab, bewegten und entzückten die Zuschauer. Lauter
Fchwer auch ihr das Scheiden wvon einem Zuschauer-


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aüssetzung, daß es ihren geneigten Gönnern nicht miß-


fällen werde, von dem Direktor die Erlaubniß gefor-
dertund erhalten, noch dreimal als Gast in diesem Hause
aufzutreten. Sie wünsche zugleich bei dieser Gelegen-
heit, dem ihr so wohlgesinnten Publikum die Schülerin
vorführen zu. dürfen, die bestimmt sei, sie zu ersettzen,


und erbitte für dieselbe im Voraus einen Theil der
Nachsicht und der Gunst, mit denen man sie geehrt
und - ihr in der Stadt, die künftig ihro- Heimat sein
und bleiben werde, die theatralische Laufbahn- und die ,
Erfüllung ihres' Berufes in derselhen, zu einem fort-
dauernden Genusse gemacht: habe, --' -
- Das! schlug wwie eine Freudenbotschaft in alle -
Herzen ein; selbst die in jenen Zeiten mit solchen Kund-
egehungen noch sehr zurückhaltenden Frauen klatschten
-insdie Hände.' Man-rief ihr'immner neues Brävo zu,
und?währeid die Delmar sich mit einem von den Bei-

Lt
fallszeichen übertönten Aufschrei an die Balustrade
der Coulisse lehnte, fiel der Vorhang.
Draußen aber sagten die in der Halle angebrachten
Theaterzettel es dem Publikum, daß in der Mitte des
beginnenden Monats Feodore in den Rollen der Or-
sina, der Lady Milfort, der Gräfin Terzky, als Ehren-
gast auftreten, und Mademoiselle Hulda Vollmer, ihre
Schülerin, dabei als Emilie, als Loüise und als Thekla
debutiren werde.
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, Jauuy Lea, Die Eetöserlu. aa.
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