Neue Novellen
Fanny Lewald
Kapitel 06

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ja keine von den Eigenschasten, um dereniwilleu. Sne Chsristine
s
schätzten, durch welche Chhristine Sie beglückte. Und doch-
,Reden Sie! reden Sie, liebe Meia!- bat er mit
dringendem Tone.
Sie schüttelte verneinend das Haup, und sagte dann
mit bebender Stimmne: ,Es ist gewis; ein grosßes Glitck, von
einem Manne wie Sie gelielt zu werden --
Er lies; sie nicht vollenden. , Meta! Meta!' rief er,
, höre, was ich Dir in dieser Stunde sage, und verlas; Dich
fest daraus. Mein ganzes Herz ist Dein, denn Tt erst hast
es mir erweckt; all meine Liebe lag nngeahnt in mir, war
ed1,s
aufgespart füür =-. Dic zu sehen, mit Dir zu sein, aic
e::
zu besitzen, ist mein höchhster Wuunsc, =h zu ersrenen, meie
ry,
gröszte Frende, --- n sollst mnir sagen, dasi g --g nict
- v- ssds e
s-s. ?,e
verdiene, wwenn ich fortan je
das Deine schätze. Darauf
in meine Arme, die Dn.z
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heuut' ab fiir und für, -n
e
imn Leben mein Glitck lsöhser als
nimm mein Wort.-- Uitd nun
halten und tragen wollen, von
heis;gelielies Weib,
=- - -, ;l r s Ka pitel.
« o Ess
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u ie Verlobung des reicen hanseat iscer Haudelsherrn
mit der scönen Schwedin macte ein paar Tage hindurc
die Unterhaltung in dem Badeorte aus, obschon sie an sic
nichts Auffallendes hatte und man sie als eine fitr beide
Theile sehr schicliche erachtete. Weruer s großes Verm ogen
ersetzte selbst in den Augen von Meta s aristokratiscen Be -
kannten den ihm mangelnden Adelstitel, ihr geringes Wolzl-
gefallen an rauscheuden geselligen Vergnitgungen macte es
s=- -=-»-V--g, dasß sich ihre Wahl auf einen ihhr an Jahren
slie p=?lI
-ll».

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üübeulegeuen Maun gele.. 1-., li- «-rhter wwwar obenein
z 9,
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ein so stattlicer Man.i von so vollkommener weltmännischer
Bildung, das; mnan der Baronin zu einem solchen Schwieger -
sohne und zu einer solchen Versorgnng ihrer Tochter von
allen Teiten Glück wünschte. Die Genugthuh=--z - - i» nen
e sn Kos s,J
- ---- u ver die lange schon gewünschte Verheirathung lD--
»,tkissr
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a -sloe. - gab sic denn as.. uuverhohlen kund, sie zeigte
ß,p
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Dei
sic vosl Jlartlickeit fitr Meta, sie empfing den Verlobten
derselben mit all der anmuuthhigen Warmherzigkeit, die sie
lel!a ft an e zudritcken wuspte, wenn sie es für angemessen fand,
und Werner war wie alle Glütcklichen zum Glauben sehr
geneigt.
a te Baronin wwar seines
hsöcst au fmertsamt fiü. --,
- 1f.e
Varpslictung nicht lange mchr
Lobes voll, sie zeigte sich
seit sie sicher war,
nachkomnueu zu müüssen.
solcher
a octer behandelten die altere Stiesschwester mit jener
zurigen Theilnahme, welce jede Braut ihren jüngeren
Iire
tte1t-
Ge-
nosüin uen einzuflösßen pflegt, und Meta's leicht zur Dank-
barleit bewwegler a iuun lohsitle -=-- -- -p-« Freundlichkeit von
Isi:ois ss-
Herzen. Man hatte sich niemalo besser und wohler mit
einauder befunden als jetzt, da die Trennung nah bevor-
siand; und da vbenein der O brist sich durch Meta's Ver-
sts,s.
l,eirlh:nug dem Zuele seiner eigenen Hosfnnngen betraup----
-ngenuhsert glanlte, sals Werner sic in einen Familienkreis
ui rsezt, desien allseitige Zufriedenheit, dessen fröhlichen und
l.elevo llen Eintlang die Baronin ihm zu rüühmen wohhl be-
ue!ttgt war.
a e mues: es dabei nici unerwäihnt, daßß Meta ihram
k nitigen Gatten in eine Heimath zu folge habe, welche

I
- - s -0-- -iufmannischen Wictigkeit den südlchen Chaez- -
z.fs,z
k rrrit i
s pp F,
s i. ?
der haile..l dtu-s- ß-»-- -- =.hre, I0p g- zels, wuic gla hlze:d
--sspz ie pei oiies.
Werner's persönliche =- -guultnisse auc seien, n --= -hr
Z.=-
1.-
oss:o :
volltg ungewohhnte Gesellscast einzuul.«-. he«= ---=- - , ud
oh,psp
sos: ssio?-p
d,s- Nd,ez-ss.Iifh.-
glgu-iüUl utett vOtt -- - -- ---» ==z-l uit seimte Braut, wvar der
i---s- s----f erwvä gehae und prufende Werner sehhr ber. ., sic
ose
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sssis s»si.-
dp= g, -
alle die Tpjer vorhalten zu lassen, wvelile uaehs -- - ----
ronin Meinnuug Meta ihun zu briugen le-, weil er in
bsg
d ieser ihrer = - -;-uÜtdig kett uhhr. aiele fur ihnu zuu erkennen
. Ni.
sis--se.
glaubte.
a.r? Te--- -- e die bevorstehhende Heiral 1... auf
vuiei s: s,i--
= - --. s Verlangehi tulh.-= - ui na uusger itu, da sein Wuns.s,
MKt,-f-snn -
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=ula zu bcsi zen, im mer letdenscs----- --=-l-, seit sie ilsiut
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sss, ,spf :sis
d.-
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verlobt war. I=-;. das Hauus, in welcemt sie at sei=. -
=- - schalten sollte, muszte nach seinem Sinne hre. -uüirdig
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s---- - ----n-- -=----- geia u!erten Gescmtack, -p-= -- bcsond eren
uffr,s:
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Bedüirfnissen ganz und g6- ----- - = -- -, u nd u« tNe h=«« -1s
z -sfssz-p,zoss
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deshalb vvn ihr sc on wenge Tage nacIrun ste e=- =-Null
z: f;sss .
. -- == -- -VaV, unt sie dcsto cher sei ne Frau etl!u l zs- - ---» ---
w,zizpzEDpst s
au der Gewis,heit, sein grosses ermigen duriu -lege
a hsatng lent sortdauernd vauunclrrn zuu kbnuent, hautte er e«
frul gele. ., dne Zant höler zuu scah en als da d Geld, und
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1l.s- z-- k-lg,en, iuo es il-. darauf anlam, raschser an dins
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a-- - zl g elalgen. ---- -reigelig wie atn Glüücklucer, wuu !.te
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er also di. - - = -- =u - Hatdwerker wuie der Kn tstler, .cl.lse
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- - oel de nt nu eulel. a ulrlilslu tigrll ul! . llta lt! Haulse l- -- 1 ül.s
nahu, --- - - zu beslu geln, daß er, uouhh ehe das Jahr zu
Aop,nz-e s
« ulde gung, ble lunge Gattiu i:t seine Heimath fuuhre.i -onl= -
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von seinen Geschästen entfernt worden
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so leicter stnnd u tt sV . - - ==-- =- -
der sogenannten Houhzeitsreise Abstand
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srlnte sic da laus, b-- -- --=- ---- =- -
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Ps,z? iininns orin.
=v izl.:: ll11d jst de s! -«--.Shsä ut setnt detl! «- - ----- ßz- - -ß- -
s 9af, s!
s: rcuen verrathhen vur sie verbergent zu müssen. Sie hatten
als. Beide uucts von dem Sorsclag der Baronin hören
wwollen, den ersten Winter ihrer Che auf Neisent in einemt
su dlncsereu Klimna znzu brin gen, sondern Werner hatte der-
sellen mnt der -- eigeuthütmliuhen Saelbstgewißgh. - ver-
s..is
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stuhert, er habe Vorkchruuge. da; - gcl- -. --, daßz seine
En kfps:
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son meA Hoi s
FrNau iti seinner Hei mtaths uligl-p;- -=-- -ß zll le.e- - -=- -- julle,
ls,s.s sssini
- a1i ll.s-
untd Meta hal. - -nen Wuusc un-- --- -, als sich blind -
e .- s,-i
lnug s der Fihrung hres Mannes zu überlassen.
z- lios Gos-s.sss-
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Es l ui? etun trddkener, a cV ;s= -- 1=ps- g - -s- bg, als
- - -- - - ---- -= --- seinent wwohhlversc lossenen Wagen in sein
-ah,yin oi issf isis iis
Has ei:nsuhhr, dessen elilgelthitren sic h - -- h=--=--gpe
sps f p,
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i jf ueteut, id lte nue HOU.- --- s-b-izuUclsmtelt.
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ll1t hEll.L - -=z -, l 1lll. ««-- - -- - ----» -- sp - s -- uuul-
. AHe i:r k, isop: is.= ff.ii:
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ueul - Ilg1eges ---- ieucsen Teppicen geleitete ihsr Gatte sie
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dne gu linde, wit Gew äc sen reic bestellte T rez-p- z den Zim -
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nteun hsuul all, ie ir suur sie hsitg1- -=- -- le-«. - -- ---- »=Ue
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iaal deriellen wariete ilrer, von seinem Erzicher begleitet,
arernier' e Su !n. Zigternd und scsw« - -- - ul er ihr einen
,s,fzf,pss ef,
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a.lrtl! elllz1r z1 cl, .i= - -=- -- - - . s-=s zDettt e..ea uinld
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...ula verstannd =.- »l naben anus eige:un Erfahsren. .s
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ohnchin erschüüttertes und volles Herz zug sie zu nzun hin.
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s-= -- -- a einen Bater,! sagte hte, -und er hat aucs m ic
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lieb. Liebe Du mic auc!
=- - uell ihhm die Hand hin, der Valer süührte ihr den
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Scohn zu. Er war selber sehr ergriffen. - - - ihmn etne
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p---- =- - -- - - a iS 1u. .i eEe, 10eS EL sü glEli .=- wui, a eL
s- -!ss
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Meta's T on und Mienen mu szten dein K alen Vertrauen
gegcben laben, denu er ltes; drs Vaters Ha nd los, u nd als
Meta ihm die Arme entgegenbreitele, siel e.-zr um: den
sss
Hals und r-ic-« -gr den Mund zum s usse.
t o is-
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at helle. a- uhsl von Frende flog auu s ilsre-- --gl
ss s!i:
J=f ,
zn dem Vater hinütber, und die ,z-lu uft hie, was diese
sti
erste Stunde für die Familie Beglitckendes ve gu llen hatte.
z- l.
----- in der Gesellschaft, in welcer sie sortan zu lelen
-1i,s:
hatte, fand Meta sic aar bald zurecl und mit ginstigem
MNpueivss
=- ---seile aufgeno mmnen. Wie inu allen Hanscstädten wu h,te
man sic auc in Werner's Heitath etwas unit dem starkrn
Büirgersinn ihrer Einwohner, der nic zrage uauh der Guinst
s s
der Höfe, und srei sei von den Vorurt henlen der Edrlleutr,
welce es lteben, sich in dersellenn zu so u let. --- - ltan
v s,f
entbehrte de sh,alb in der freien Neicsstadt, in welcer enn
Nel=g- - u nd gebildeter Handelo stand die Herrseo;- . »Ule
.ess f:i1i
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und den a on angab, wveder einer sehr auu e sclteszlcen unn d
snlsos l.-s is nk--.
p- -z- -- - - -j- =--uulte uu terhalb de Kaufm auesta uu des, 1vcs
F
war man aleicgüüllig gegel uutel und arden, wwelce von
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den Fütrsten stamne. --, dder gegen die au ge-- -- - -- -a unen
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=- - u-l.us- - - - -- -, --= - - =---u-: Ula l bet dlcsd ll! ÜdOL festr lll
tioit l)R,, lspsiko nis d.ik.s:
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s- b1,- f ßime
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=-sln- --=- - i-=g lbteder verheiralhetl wil.se, hse= la

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als selbstverstandlich angeschen, dass -r, -
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l0se.. a- =-s s=-o Zll .ueesu-- Iliiuu - gss = -
ss.i -
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alteun, adligem Geschlecte heiufüühren wüürde,
,el--- -- » ulNgcr -
msnin lis'
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-=-« Frau auns
daS lae.u --=l
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k o fiirfk.k Is li.s- s1F,i ,
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o- -- ..ilOs 11Üs. i- -=:-- -. - = - -=.s.l s Düeu- gss-= il
i: in in fy-,
seiner Jge- als Sekretar der schwediscen Gesandtschast
sd.
tchrere Jahre in der Ha usestu.=- g -- --, und sein Andenken
.d.i
ol.lii
war unter seinen Zeitgeno ssen uts --.oschen. Man erinnerte
.sii plp-
ztc mni Verg niigen seiner gefäälligen Manieren, mtan wußte
nt Ocs yje! GueI vu! seule. e-..O11lgh Üh « « -« eOleeo - -sz-- -
=- Ki!
s Vs.l-
sssüefd.s.-s,if
z sugen, mau sand, das; seine a octer ihm in dicsen Eigen-
lsi-
sl»: (.s
sc6s.«.i ebenso svie in ihsremt Aeu szeren ähn-=s i- -- - -
t pse
hatte au c, als er nict mehr dort angestellt gewcsen nar,
mi
hüler gernt tu der Hau sestadt verlte., 1 z-- zch aiso
.ilf
si wint. ss
sifii
und es na- uhre neuen Mit burger und Umgangsgenossen
scuell -= s --, dan sie ihr Wohlgefallen an ihres
sis= Isk,i
pi f:
Gatten Heimath freudig lu nd g= -. uund als man - -=l
pff: :itr
s,pFz - :
DD. gekommen woar, Werner's junge Frau lobend und
.lss
auuuerlennnend gell. - zu lasien, ging man auf diesem Wege,
,s: -
wwwie die Gesellshaf. dies mut ihren Zuneiguu get --
ssnA
leig uhzuu stels zu halten p tleg?, --- - vorwäirts, so
use iss
- . s .ls utt Meta suhuell zu saumneufand, vhne das;
»ll.
.u E -
das;
sie
sannderli.! viel daznu getlan latte, an dies .ul zuu gelangen.
- ie Mauner priesen Wernuer's gliulice Wahsl und
y
Muta e S u ünheit. a -rauen nah m uhhre ansprucslose
y
r ick la lluuug fiir sie ein, während -. -- =-r's unablässiae
Iph,iin
.a!lsamkett auf Meta's Wu us..-p? zu eiti. - --zz-=-II
-z- Iszi.
s-.- il.
spsi sii:
- zs
n u.de; unnd .. wai -ß g- -1s, a u c vot den siüderen
. Pfs
lei.h ro. .. faug at e.« gaz besondere Rücksichtnahme
: -szs

t -
auf die zarte Gesundheit seiner Frauu zu begehren. Weil
og sl.
=--es in seinem Hause ausschlicßßlich darauf berecuet wwar,
ihr das Leben leicht zu macen, schte er es als ein Selbst -
verständliches vorans, das auc die Gesellschaft die gleiche
Rücksict nchmen werde, und an Meta mauce jener An -
forderungen nict stellen düürfe, duren Erfüllung mtau einner
gesunden Frau nict zu erlassen gewohnt ist. Meta maute
keine Besuch., dasür fand man sie mit Negelmäüigkrit zuu
-Hause, und da die gleicmaszige Frennd li.hkeit ihree Charal.re
kz,-
jedem Gaste wohlthat und niemals die jreude Eitelteit
herausforderte oder gar vrrlch., sah sie sic allmälig von
einer lebhasten häne licen Gesell gkeit um gelen, die im
Gange zu erhalten, keine vorbedacten Fustr und Vacanstal
tungen nöthig
Tas war
ein Feind
Schhaustellung
woarelt.
durchaus nac Werner's Sinn. Er war von
des Prnnls gewesen, und einer gla nzenden
seines Reicthhums nur noc abgeneigter ge -
worden, je mehr derselbe gewacsen war. Er lsatte jedoc
n- --- = -=ikeit wie jeder Andere, und er befriedigte diese,
svissn sFis»ll
indem er seine Frau in ihrer Au onahmestellung zu erhalien
und so viel an ihm war, sie in derselben zu befestigen sucte.
Ihre unverkennbare Zufriedenheit macte ihe glücklic, glut
lich.., als er mit Christinen je gewesen wwar oder es sein zu
können überhaupt fir miglic gchalten haitr; und er sell er
konnte es nicht ermessen, wie die Lebe ihn veuwandell halte,
wie die Hingebung, deren er durch sie fä hig gewonden woar,
ihn gehoben hatte.
Meta verstand nict, was tau mteiute, wenn mnann ihr
von dem vortheilhaften Eiufluß sprae,, den sie auf ihren

A
l
Gatt.t auSgeiibt habe. a - hatte iln, seit sie ihn kan-=,
nrky
a= ty
1,eeep
immer nur freundlc, nac;=.gllg uund güütig gefunden, p-s
.s-
-- -r um s z- -= - =-l, ihn unbefange.i scäten gelernt und
of. .
o okzzA re kso
sf,»e -
nte daran gedact, ihn andern oder umstimmen zu d=-- --;
ud auch se.« p-- -- - - -=-- - -= -==-ihet wwar, hatte sie keine
-ss ßep sis-e isin- nn.emivie.i
andere Alsicht gehegt als die, ihm angenchm zu sein, um
ihm und seinrun a =-- zu leisten, was in ihrer Macht stand.
N;ih ss
Es scien ihr deshalb nur natüirlich, dass auch er sic ihren
Eigenheiten anbeanen«, sich ihren Wüünscen willfährig er -
s fs
wieo. EB t,ut ihr -p- ---, wwenn er seinen lauten Spracton
li.
inIis
um ihhretwillen däm pste. wwwenn er seine raschen Bewegungent
mafugte, seine hestigen Aufwallungen unterdrückte, seine ost
herben und zu strengen Urtheile -==»s-uuglc zu milder-. .=-- -
,sip
s s
shrsis=-I?
da all dergleichen sie nict angenehm bernh. ., und sie wusßle
zf p -
s .
es ihm von Herzen Tan., das er ihr tnes- ----- -=- =- -»,
se sii f füfsofsj
iondern auch aeist ig die ihr angemessene Atmosphäre, die ihr
Hsisds-. M?zi!
notl-- -h- ===--hr zu bereiten strebte.
Meta's Liebe süür ihhren Gatten wucs mit jedem Tage
und steigerte die seine. Er war stolz darauf, seine Frau,
gleicsam in einer uenen Igp--, sciner als je neben sich
ossd,
erbluhun zu schennu. Eo ma eh. --=t eine grosze Frende, dies
ue, ihis
von seinen Frcunden bestätigen und sein häne lices Glüuu.
von ihnen rüühzmen zu loren. nnd dasz er die Macht besasi,
der Fran, die er über Alles liebte, ein beneidetes Tasein zu
bereiten, das; er wie eine giitige Vorsehiing für sie sorgen,
ihres Vert.auuens, ihreo T an!es sic wie eine solche versich..-
zopf
malten konnte, darin fanden seine Herrsc jucht und seine ver-
feiteete Selbstsucht ihren täglichhen Genusz. Er war während
ieiner ersten Ehe scweigsam iiher seine persönlicen und

O=
ll
namentlic ib« - --- hääuslicas. -=-zaltnisse gewesen; wweil
sss ,z-s-
snee s.into
es ihn jedoch so sehr - : --- = =- bewundert zu sehun,
rk e .ikv H1F,-s -
or ssfsif sse üi Ap
ward . - ---»- ------, s seineit näicsten Bekannlen imt Ber
-e=.-l anszusp - --, das; es nie eine sanslere Natur gegelben
sspd
zppkps:
h= =- u.lo die seiner Meta, uie ein erjreulis- - - Familien -
-kzo e
efzr rroa
leu.üt als das seih, une eine Stiesmutter, welce das sremde
sps
C
=e und so völlig als ihr eigenes in -s- - - en aufgenontmen:
ss.. z.-s.
habe, als elen sie. Es war da s A lleo r.llg, -=-- s wwie
1ls,-
-N,s.
er's sagte.
Meia liebte ihren Stiefsohznu und das war -= ur lel,
si,f Z
denn Rndols's osseneo Gesiilst nahm sclbst die Fremden inr
nhn ein, und seine Wahrhaftigkeit macte seine Erziehung
l.f»sis
- ---, sein gutes Herz ihn selb.. .ebenswüürdig. Jehe ge
ov lsp
hetu - clgu1F zur Sch önheit und zur Poesie,
- zs
in. F
t C hristtnnell --=- zs- - -= =»=-s- .= -- -- -eul ll,
sirlik -in -e e,,lf.
n i!wif vfk.s
ihren Sohn vererbt, und sie fand jetz!
-- in der
die sein Vater
hatte sich auf
===ihheut und
t oikz
in dem ganzen Wesen seiner Stiefmutter rei.he edle Nahrung.
= - » ---==-:lgg zwischen ihen war eben so gros als dur
d,-=- iSissks.e:
wohlthatige =---;=-i, =- sie auf einander übten, denui wle
Rioss
lsis ss
Rdolf im mnerfort bamnüüht war, dti , hriedenheit der Mutter
,- -?is
zu erwerben, so lies; sic Meta e: angelegen sent, an ihr.r
- - ;lggen Ausbildung zu arbeiten, um von demt Solne nict
wooss
z! s- hzeitig üübersehen zu werden, und der ganze Bildung, s -
f--?
grad sowie die Form und der Ton des Verkchhrs in der Familie
ss
gewvann aue; - iese Weise anu Formt und Haltung, uuut gemnein.
=-.Ap i, -?,ip-slifsis.ie
IhOV gzls -- - = - , - si=--, llg- i- su.. dE! E Vlsl
,s. fi.- süi-
ei-- - ---=- -= - zu fühlen fähia war, regte in Meta's liebe-
n.z- fzsA.. r nit
volle- -. -a -- unablässig den Gedauis a, welc eine uu -
rt ,Pppi s
i: kpe
. Vi.1s. si,- F
susllg- -- - - i-- jli etll rigenes Kind ettpsinn desl,-
szzfp

ss,
1
g,luu ek.z rs sie uleup- - ----- -; -«- digenes Kutd unter ihren
-s.s -iifii-Ap is.v-
si»
-- -gen heran t=s-- zu schen, und wenn sie für
»1zn
. ,spss -
witnie Ciie
den Besits ennes eiz=-- - == des mit jedem Tage
z--ss»sis . si,s. s
nuchr erscls ., so - -s=- i»z -t dies natütrlice
ss k y
p=g selber
s
ihrer Ehe
MZ,sl.s
==-- -= lgOl
zugleic der T cuerz, das; ihr Gattc seine Vatersreude nnr
- .
= -- -;-- lO Fl w«.-ui üikeit hae, - =s =-p ssK i--=- -, Wd es degt
ss-d K«,- s,
i.- ü.ss.b-
p A, s:
Isissssi
ofss,
ss.sis l.n:sss d üis-s. ilmie
o1ips
gA,pre :s
«u--julEl l! i11o ll, li=-s- sin= - - -s - s - - sz-ss ol llie-- - zss zz - s
o. os: K, T,i
ze , ppso
1te sei!le .e ;.« Frauu. Eimte Eisersi.. - zl-zi- - =-- - -=-, ----s
zs»ik -
iuise.
s-sssps: dz.
S chucn m uul, die sie sic zum Vorwurf mac te, s: - -- =-s-
bzs.s
durc inn ilsrem Herzent Plah, 1- - - == -- leh!. . -l- =- -u-
in?
uA,p pi-HF
, zp hz;
ger als die Mutterhosfnu ngen, die sie im Laufe der Jahre
zt versc iedenen Malen ha.. legu -- ---- --- - »-I der höchsten
if,
- - d. fipfpss f-n
, Iieg uind Vorsict im mier wieder zerstört worden und ver-

zi1ili,-
---»l g cwvcsenn wvaresn.
-z-ls,sz, Lfp lin pfjee fpszsp sZ,zsssi»-A.oeminh
VE,1!y? g (EüUu.us =- s- - - - - - s - z- s s zes- ss -s== - = z
dadurc, obscon eine Vergrös..-ig seiner Familie ihm bei
J,fis:
ieinem Nen. -I-- -=-=-z-peneiverth erschien. Er liebte Kinder,
s,s ls
ss -iiüisss,s.
er liebte .e,- ieIiscen um sic zuu haben, -- -- - ---- - zl
Is
si sipr Ap or -s
s-
.i -? ki--sf si sp-isn
-r - issdz,s
h cst. .il llll! luie., IcUi - ,s= - - s - - s i- ---b g, b-=e lig -os» n
zf e,-
S,ssd
sin s.. süe=- ß?.
d..=- s.l K..ss ssisif
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a1 11plhy yS u l« a- -- - z-s - . .us ll eu- j- - - s- s- ==- Fßh» j-s -,
dasz sid euwa ? Wesentliches zu ent bclren labe, wenn sie ohne
e ge ne R inder bleiben ivllte. Er verwies sie anf ihre Liebe
fur den a tiessnh, auuf die,rreude, --.lche sein Vorwärts-
hpzd
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!. ui mten uhr brre., -; -te lebh,u;-- --- , -oelche sie em-
zs K
,,ssf, ho czr
p hiide, wennn r ine
s-llene ,u: bedrohen
r und sie sic nn
usammteu sa n ?ent.
S törung die gluckliche Entwicklung des-
scheine. Er mahnte sie daran,-= -ollng
iisio fiss
u. aiu rO, l! u -===-- ß- j=- - » s-=- zss
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- -uollt. . - -l-s- - --- --=-, daßß er nicht
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u psin den konn uue, wva sie -.vc hsre, wo llte es nict 1l-z- = -s
ossf !-
enokps:

-1i
daß er sie nur zu beschwichtigen und zu trösteu sirel-e, wueun
er kein groszes Gewicht legte auf jene Em pfindung, welche sie
sich als die höchste und unlösbausie Liebe vorstellte, auf die,
wie sie es nannte, heilige, geheim niszoo lle und nic. trügeude
Stimme des Blntes.
Sie hielt ihm dagegen die Erfahrung ihres eige-- --
,s-
Lebens vor. S ue sprac ihm von dem guien Willen, mit
welchem die Stiefmutter und die St iejschwcstern ihr legegnet
wären, von der Mühe, die sie selber sic gegelen, ß-uz ihten
C,
von Herzen anzusclicsßen, ohne das deohall eine wnhre
gegenseitige Zuneigu ntg entstanden wäre. ==ruer wwwendete
ȧ.t.-
ein, das; zwiscen so versciedenartigen Nat uren rin wirt-
liches Einverständ nis; eben unm iglic geuesen jei. Er gab
-=- zu bedenken, dasß auc zwiscen Elternu und K indern grospe
l.v
Sinnes- und Charakterversciedenheiten keine swegs selten
wären, daß es nicht allen Eltern bescieden sei, sic und
ihre guten Eigenschasten ie ihren Kindern wieder zu sinden,
daß der Besitz von Kiudern unter Verhsältnissen ein schr
v, ?.
zweiselhafies Gl.. Il, und das; er keineswwegs die Liebe der
Eltern füür ihre Kinder als die höchste anerkenne.
, Wie willst Du z. B. dieseo in seier Tiese uurhau -
instinctive Gefühhl mit jener aiele vergiei hen, die uac ba-
Vi
wußter Wahsl in freier Selbsi bestimmnuug zwei Meusceu euue
Gatten mit einander verbindet? -- sagte ar. ,. coie bie
Blindheit der Elternliebe, die in unzuhligen Fuhlen die Eltern
über den Werth der eigenen Kiuder äusct, so das: sic auuc
dem misßrathes«.: und uuwüirdigen K inde vrrd ieustlo s zuge
-=--=-. bleib., zprtcht gegeu sie und erniedrigt sie vor beut
rfzpisA.f
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Ms-ss..is bös- N,w--snsf
s --=- -- -=- - ==-------. ll;td sc lieszlich liebett -=s- -- uleuett
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Kunde. :- zumeist uns selbst, und d.. --- Illse u- S ege, d.«
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sss.iz-i si-nd
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er sie durc solce Einwenduungen virlmehr zu einem leb-
ha fteren. --- -- - i--=»=- auuf. Ste blieb dalei, das; in dem
-s 9gtj Roissfi -i.
n ss: s? si,-
Fx11.o - z- -- = -- =-i=- -..ube dhwna AmtdeyeZ selli - si-, ll
-.isi.e -n ip P1? -
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un dem des Maunes, u.d als der weltersahrene Mann ihhr
d z.-ins sinsf nisisi ( ,soe- osifhnsn
- -- ---: --- - - - ------- == »=- -z ---ß.g1lCe, wuar sie mtuct jmn Sta nn d
s auauif einzugelen, sondern gal, -=--- zt nberlegen, wwas sie
izfzs n -
dam it t!a!, s --- zre Gewohnheit ihhrer Em pfindung einen
--oi ,
ruck sict olvsen Au sdruck.
lf. s.ilss ssi-hif . -? s-Hef. si.-
b-..s
- == - z -; - = - s is i- s s. uss ls LS 111N WOg1 (U s
leugnen tracte, es hilft auc nicts, dat, aeine groszmüüthhige
-»s
.
= - -- - e I-g - -»s- zuilsle.i la1u, ----=- -=-a Krä suklichkeit, dic
ks.f. g e
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s iszsp ssnBizs.
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1ljc; dyg hhjs gtS ue - .-- s- - - - s- - -- - -- =-- -- = -, - -- Vlgz-== i - -
Vpz- 1Fz-ff,sz-Fw-pinA.oi: m. e.inlik ois: l
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s-- f ü =- D,s.
nmuc is. ---- - C--»« i -- - » -»«. Tie Liebe sitr den Stiessohn
siind
verbindet mic Dir nict, wie die Liebe füür - - = -==-, das
isd
pi n i
ui Beiden eigen wäie., uuns verbinden wwiirde. Es ist wahr,
sfp s
i. liebe Teinen Rud olf, denn ic sehe Teinen Blick in jeinem
Ange,-s lore -. - Ton Deines Lac ens und GBebietens in
dos
f .s.
. uer S ti:ue ---- aber Du findest much nict in ihhm wieder,
; vss-
uid i.!s -- - - Fie brac b, nnd sagte d aun nac einuer Pauic,
a! : n :sse re - -ial au egcsprocen werden, mnit einer heu. el,
! piss -s
-- eittgle., welce Werner tte Z =-- an ilr wvalsrgenotmen
-ss
spszsz
--- -- - , EH giebt T age und eage, in denen ic gar nicht
s -e e, -
--un denke, dafz Aud olf eict mein Sohn ist, und dann
, - z
l :t u.h froh u nnd gl1.ü.cs u nd verla, g- - -- == --- - -
n. i Hn - ssf,sz f Z ssspj sc
1»ll


a=9 glaube es dann zu füllen, das; er mi.hh liebt, dasz er
ch,s
sich mir zu eigen gegeben hat, das wir im vollsten Einklang
sind.
etwas
lötzlich jedoch kommt eine Stunde, in welD,.e mir
d
s,rs-
durcaus Fremdes in ihhm entgegentritt. Es sind ge-
wisse = -i- =-=--=»--, die ich nict einmnal bestim mte Fchler
ssipnn Jiviko ss
nennen könnte; es ist i- ein Widerstreben gegen meine
=-ulur untd Weise, die mic peist..g u nd unhseine-z -- - ren
N?
sls rl-
k:n -n s!
ti.s
und in denen -s, mit aller Actung vor Chsristinen, die
sp
Sprödigkeit ilrer Natur, tiren Charp = - uund sein Muitter-
-,s ,p i
theil erkenne. In solcen Augenblicen bin ic, rhne das;
ich ihn darum schelten dürste, olne allen Eintflus: auf sein
Herz oder auf seinen Verstand. Ich muuf. -, ost zu meinem
is.
Bedauern, selbstwiilig seine Wege gelen lassen, wenn ichh
ihm nict das, was uns trennt, klarer zum --ewuf;t sein
. 1,
bringen will, als es für uns A lle zu wüinscen ist. Ic
stehe vor ihm mit meiner besten Absict, mit der -rsteu
ss,-
Erkenntniß dessen, was ich mnöchte, wie ein Bildhauer vor
einem freuden Material, das sic jeiner Hand nict figen
will, in dem er seine Ideale nict auusgestalten kaun; und
ic sage mir dann mit wvahrem Herzeletd: itt mteinemt eigeten
ec vhne wüürde ic auf solcen uuwillü.ilicen Widerst and ni:
ßze p
stoszen, mit Kindern, die ic
besser umzugehen wwissen. In
Tir geboreii hatte, wüirde i.!:
iluen wüürde ic Dir d te Eigen -
s,Fsfo s
»bsi- --, wwelche Du an mnir werth hältst, besser und vo ll.
kommener heransbilden als ic sie bcsitze, so das; an a eine
r-
Freude an ihnen haben solltes, denn Teine gesunde Kraft
und Deine Tuchtigkeit wüürden ihnen ja rbrnso angeerl-t sein,
-ie Deinem Rudolf, und er wiirde an ar hä ngg en und
ey;
Uu wt- -
== - euporschu.- - -. all de. a iele fitr Tuc, die ueie
z- ,e
--sf pssif

b
g6ze a eele au sfüillt nd also auc in der seinen leben
D -
mi:szte,
Meta war so ergrissen, sprach so schr aus vollem osfenen
Herze--, das; Werner sie zar==g in seine Arme schlosz, ob-
ssJ,s
schon er sie davor warnte, sic solcen selbstquälerischen Grüübe-
leien hinnzugeben. Er tadelte es, das; sie sich an dei Glück,
welces sie in dem gutgearieten Sohne besäsßen, nicht genütgen
lasse, eu sprac ihr von der h= = -- .hUleignung, von dem
mas sps I
rcdlichhen Vertra. --, welce Rud ols fitr sie hege, und gab
ihhr zu brdenken, das man auch in deun Charakter ber eigenen
Kinder nnr zu hänfig auf Elemente stosße, die man ihnen
ane der eigenen Natur nict vererbt zu haben glauben sollte.
Er sagte, wie sie Beide alle Ursache häti. , sich an der
kpf
Mänunl-p- - z erfrenen, die sich in Rudols's ganzem Wesen
s .s.kois
kundgele; um diese güinstig zu entwickeln, müisse ihm seine
gewisse Eigenart und Eigenwilligkeit gestattet werden. Er
riihmte dabei Meta's verfeinernden Einsluß auf den Knaben
aes voller leberzeugung, und da er ihr bethenerte, dasß er sich
in jedeun Siune glucklich schüizze, sofern nur Meta und sein
S ohsn ihnmt erls« .s. blieben, glaubte er aunchuten zu düürfen,
.lfos
das; Meta üüler ihren trüüben Gemüüthszustand hiuweggekom men
iein werde, nun sie ihm einmal Ausdruck gegeben und ihr
Herz erleictert habe.
a nese Hoffnung erwies sic jedoch als trüügerisc. - ---

-,th,-nis p f
h itte vielmehr die Erfahrung zu macen, daß das Aus -
iprecen eines in der =-=e getragenen Schmerzes diesen
V sn
in gar vielen Fällen nict besänstigt, sondern steigert, weil
mian sic damit denselben deutlicher zum Bewußtsein gebract
unnd sic fortan der Muihe überhoben glaubt, ihn wie bis
-i un -1, Nene Nowu ilett.

0
dahzin scweigend in sc zn v« -Ip fet, nu: .idere --=gl in
s,,-?s--
u Al;
ss-,s.
sss.»ss
die =. itletdes-=--s - zl zuchen.
-
-.ieta machte es sih frel-ug zum Vorwurf, daz sie sic

ss.
vor ihrem Manne so ossen habe geg. lasseu, sie fürctete
lis
iugp.--, basz eine una ngenehme riit nerung daran uu ihsm
gs
-b. K.s s
--i =u bleiben wct=-, ---;s dV l hztta ulisCs g=-==- -:. sein könte
K.As o:
ospzpyFpfe
el.?pis
g rgen die Hcnzl.g-- - -, l- - -ugs- sie seinen S-ohs u.oi-F,
sik sis
Asp z s
i ss si
aber die gro sle Sconung und Nahsicht, die Werner ihr
von -u 1ag an bewwiesen, die unge iein. -..lsllgl.., woelce
.- -
,ss
s slz:
er darauus legte, sie zufrieden zu sehen, hatten sie seller nac -
giebig gegen sic und alle ihre S chsuaicen ge u«e.: uind sie
s,s -
derartig verwuöhut,
das; sie es iitr z.
ward, dies .ules
»t!
das; se, - - -- wueil aules Errenez- are, ohne
ohspin
.
fo rdert: bran- -- (reigelig gewtähsrt
-?if,- ,s
zi- s
:uc. mehr so huc als jruer ansc lug,
und nunr das Einzigr noc begcls..=e=-.1hs eraiy = --, was die
hfz, z
sf,f,
=----- nhr bisher versagt haie.
NF,b ii e
Hun= --nl ha... sie es gegenu ilren Gatten anegge
k f ,
A,pksp r
ki.s-
sprochen, dan se glucklic sei, dai er sie glue..uz mache, das;
die Selbst losig. -, un weliher er seine Zufriedenhseit aus -
k,is
sclieszlnc un der ihreu suue, ihre Bewuun derung errege, nhren
hocsten Ta.i ver dieue. .eh! betrnf sie si.h immer öster
ss
auf der Vorstellung, das. -«- u er vuu il uen Heiden weitau :
z sNt,- f
der Glitukl tuhere set; deun dte «u le, wielce sie von ilsu
E?i.
r , -
ampsing, gab sie ihm au s vo ller arele wied.., und rr h.itte
daneben seinen S=pun, der uhsn zu sconen Hoffnungen bere. -
-;i
liggte, fur dessen Zukus; - - 1l -=-- 6ß=-= - plänrn sic zu
Aoss -?
npfbi oz
siisk,-
li:lis. cx ,
ergrlsen -- --- - =-. alea -=-Ip-I u nd falsehs. ur
s -s
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sesfi:ii:s
,.ullullg es- -s-- -- =» -s--=-- llbaa .illes lorrsctl, 1aS llr uli u ilI
,s- s
s.
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pyoz
r I,i.kfns:
-- agen und wae uus äuu szerlich umguebl, so kam Mela jezt
f z

It
hioweilen zu der Vermu!lung, dass ihhr Gatte ihre Ki-==-- -
uRpv
losigkett vielletct weniger als sie beklage, weil dzu, oieselbe
s rnF -
seineu Sohne dereinst der ungetheilte Besit des Familien-
vermnögens anheim fallen, und die Geldmac. des Handlungs-
hauses in dem Sohne einheitlic erhalten werden würde.
Ti,- sni:
=- - ---te sich eö endlic nicht melr leugnen, sie war
cisers üüctig aus das Glüick «- ----=--=», anf die Erinnerung,
lCsz=-s ssi iosnc
welce ihre Gatte derselben scon um ihres Sohnes wullen
bewa!ute, sie hatte gelegentli.hh eine rasch aufzuckende Miß-
em psindung gegten Christinens So hn. Sie machte sich schwere
- ,
Vorwuirse darile., iuchte es in sic niederzukämpfen, sie war
un zsrieden nit sic sel!st und ihre Stim:mung wurde da-
durc nungleic Sie nau nte sic undaukbar gegen ihr Scicksal,
att sic ihsrenu Uii d ank aeg en ihren Gatten ernst-us » -Nzu -
s.,?
hsalten; aber dtes Letztere wurde sie gezwungen haben, un sic
z gelen und sih zu ändern, wäihrend sie sich über ihren
Uiiank gegen das Gescick mit einer ebenso beqnemen als
u uufructbaren Reue abzufinden vermochte; und bei der völligen
-e oralosigteit und Mnuße ihr.s Lebens =- -=-=-- i-- -g all -
Hsnssos-?f sip- sisi
nt tg immer tiefer it eine u nberectigte Melanc olie, unter
i.-! !er ilr Gatte uehsr nvcs als sie seller zu leiden halte,
? tn-r konnte o nict ertrag en, Meta nict mchr heiter,
ui- v ll:ii zusrieden uelen sic zu schhen. Er hatte seinen
r. z d rei geseyt, sie so gliiklich zu macent, wie seiue
-. nn- Lield fnir sie es verlangte; er war einsictig geng,
-s:- -
- .1.i' Nac giebigkent gegen sic und ihre Eunpsindsame= -- zl
k.s
u i.!- illig en, statt sie aler, wie es seine Pslict gewesen wäre,
u ruh zer Hand auf den Weg der Vernuuft zuruckzufüühren,
iaiunte Er sie dutrc die .- - --=---, die er ihr reichlic
z?s-psf f,uiiin:tc nn
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